Über Sportnahrung wird viel geschrieben und selten gerechnet. Dabei hängt fast
alles an zwei Zahlen: wie viel pro Stunde verwertet wird — und wie viel Flüssigkeit nötig ist,
um diese Menge überhaupt hineinzubekommen.
Beide Zahlen haben eine Obergrenze. Und darüber wird es schlechter.
Warum es eine Obergrenze gibt
Zucker wandert nicht einfach aus dem Darm ins Blut, er wird transportiert — über Wege, die
irgendwann besetzt sind. Wer mehr nachschiebt, füllt am Ende den Magen. Das
ist der ganze Mechanismus, und er erklärt beides: warum eine Menge wirkt und warum die nächste
nur noch drückt.
Für Getränke gilt derselbe Gedanke in der anderen Richtung. Ein dünnes Getränk braucht viel
Volumen, um auf dieselbe Menge Kohlenhydrate zu kommen — und zu viel Flüssigkeit ist
kein harmloser Überschuss.
1 · Wie viel pro Stunde kommt an?
Die Zahl, die überall steht, ist 90 Gramm pro Stunde. Die Bedingung, ohne die sie nicht gilt,
steht fast nirgends dabei — und wer sie nicht kennt, isst gegen eine Wand.
Keine Produktempfehlung und kein Markenname. Die Rechner hier arbeiten mit
deinem Getränk und deinem Riegel — mit dem, was auf deiner Packung steht.
Und keine Aussage darüber, was du verträgst. Magenverträglichkeit ist individuell und über
Wochen trainierbar; eine Menge, die rechnerisch passt, kann sich beim ersten Versuch trotzdem
falsch anfühlen.
Es plant die Verpflegung pro Einheit — vorher, unterwegs und danach,
abhängig von Sportart und Wetter. Für den Dienstag, der bei dir im Kalender steht.